Medizinisches Projekt

Gesundheit schafft Zukunft.

Gemeinsam mit lokalen Partnern schaffen wir Zugang zu medizinischer Versorgung, Gesundheitswissen und langfristig besseren Lebensbedingungen.

Chancen erschaffen. Leben verändern.

2026
Seit wann
Loodoriak
Standort
Awasi
Standort
~ 1.700
Patient*Innen/Jahr

Gesundheit für ganze Gemeinschaften.

Für viele Menschen in ländlichen Regionen Kenias ist der Zugang zu medizinischer Grundversorgung keine Selbstverständlichkeit. Obwohl es staatliche Gesundheitsprogramme gibt, erreichen diese besonders arme und abgelegene Gemeinschaften oft nur unzureichend. Deshalb engagiert sich Austrian Doctors an den Projektstandorten in Loodoriak und in Awasi zusätzlich im medizinischen Bereich. Regelmäßige medizinische Camps ermöglichen Kindern und Erwachsenen Untersuchungen, Beratung und notwendige Behandlungen direkt in ihrer Umgebung. An beiden Standorten finden monatliche Gesundheitscamps statt, ergänzt in Awasi durch regelmäßige Einsätze von Fachkräften wie Zahnärztinnen und Zahnärzten, Augenärztinnen und Augenärzten sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist außerdem Prävention. Ausgebildete Multiplikatoren (sogenannte Rain Workers) informieren die Bevölkerung über sexuelle und reproduktive Gesundheit, Familienplanung und Frauenrechte. Besonders die Aufklärung über die Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung sowie HIV/Aids trägt dazu bei, Mädchen und Frauen zu schützen und langfristig gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Auch der Zugang zu sauberem Wasser ist ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit. Durch Brunnenanlagen an unseren Projektstandorten können Krankheiten durch verunreinigtes Wasser reduziert und gleichzeitig der Anbau von frischem Gemüse ermöglicht werden. Gesundheit bedeutet mehr als medizinische Behandlung: Sie bedeutet Wissen, Schutz und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Schritt für Schritt in ein selbstbestimmtes Leben

Medical Camps
Prävention
Behandlung
Gesündere Gemeinschaft
Stimmen aus dem Projekt

Es gibt einen kleinen Anteil von Menschen, die nach wie vor die weibliche Genitalverstümmelung praktizieren. Wir brauchen mehr Sensibilisierung, damit sie die negativen Auswirkungen erkennen, die diese Praktiken auf die Kultur und die Frauen von morgen haben.

Christine - Sozialarbeiterin in Loodoriak

Unsere Schwerpunkte im medizinischen Projekt

Bildung

Empowerment

Medizin

Jeder Beitrag schafft konkrete Veränderungen – von Schulbildung und medizinischer Versorgung bis hin zu sauberem Wasser und nachhaltigen Zukunftsperspektiven.

Ihre Spende wirkt. Jeden Tag.

So wirkt Ihre Spende

Jede Spende verändert Leben. Danke, dass Sie Zukunft möglich machen.

Starke Partner. Starke Wirkung.

UNSER PROJEKTPARTNER IN LOODORIAK.

John Kintalel wuchs selbst in großer Armut in der Region der Massai auf. Als jüngstes von 13 Geschwistern war er der Einzige seiner Familie, der die Möglichkeit bekam, eine Schule zu besuchen. Er erlebte dadurch aus erster Hand, welchen Unterschied Bildung im Leben eines Menschen machen kann. Diese Erfahrung prägte seinen Wunsch, auch anderen Kindern neue Chancen zu ermöglichen. Gemeinsam mit seiner Frau Esther begann er, sich für die Zukunft der Kinder in seiner Gemeinschaft einzusetzen. Seit vielen Jahren verbindet uns eine enge Partnerschaft mit John. Sein Engagement zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen vor Ort ihre eigenen Ideen verwirklichen und dabei verlässliche Unterstützung erhalten. „Ich bin sehr glücklich zu sehen, wie die Kinder jeden Tag lernen und welche Möglichkeiten Bildung für ihr Leben eröffnet.“

 

Starke Partner. Starke Wirkung.

UNSER PROJEKTPARTNER IN AWASI.

Die Arbeit in Awasi geht auf die Vision von Rose Omia zurück. Rose wuchs in der Region auf und kannte die Herausforderungen der Menschen vor Ort. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Sozialarbeiterin gründete sie gemeinsam mit anderen Frauen eine Initiative, um Kindern und Familien in ihrer Heimat bessere Chancen zu ermöglichen. Seit 2018 verbindet uns eine enge Zusammenarbeit mit dieser Gemeinschaft. Nach Roses Tod im Jahr 2024 führen ihre Kinder Christine und Desmond die begonnene Arbeit mit großem Engagement weiter. Sie setzen die Vision ihrer Mutter fort und stehen für eine Partnerschaft, die von Vertrauen, persönlicher Nähe und dem gemeinsamen Wunsch geprägt ist, langfristige Veränderungen zu schaffen. „Die Arbeit meiner Mutter zeigt uns jeden Tag, wie wichtig Chancen und Unterstützung für die Menschen in unserer Gemeinschaft sind.“

 

FAQ

Häufige Fragen. Klare Antworten.

Noch Fragen?

Wir sind gerne für Sie da!

Warum ist medizinische Versorgung in ländlichen Regionen Kenias so wichtig?

Viele Menschen in abgelegenen Regionen haben nur eingeschränkten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Fehlende Transportmöglichkeiten, Armut und große Entfernungen führen dazu, dass Krankheiten oft zu spät erkannt oder behandelt werden.

Wo unterstützt Austrian Doctors medizinische Projekte in Kenia?

Die medizinische Arbeit findet an den Projektstandorten in Loodoriak sowie in Awasi statt.

Wer profitiert von den medizinischen Camps?

Die Angebote richten sich sowohl an die Schülerinnen und Schüler unserer Bildungsprojekte als auch an Menschen aus den umliegenden Gemeinschaften.

Was passiert bei einem medizinischen Camp?

Die Menschen erhalten medizinische Untersuchungen, Beratung und bei Bedarf notwendige Behandlungen und Medikamente. Zusätzlich werden bestimmte Fachbereiche durch Spezialistinnen und Spezialisten in regelmäßigen Abständen abgedeckt.

Welche Fachkräfte unterstützen die medizinische Versorgung?

Neben allgemeinem Gesundheitspersonal sind regelmäßig auch Fachkräfte wie Zahnärztinnen und Zahnärzte, Augenärztinnen und Augenärzte sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen im Einsatz.

Wie tragen Brunnenprojekte zur Gesundheit bei?

Sauberes Wasser reduziert das Risiko wasserbedingter Krankheiten. Gleichzeitig ermöglichen Brunnen den Anbau von Gemüse, wodurch die Ernährung der Kinder und Familien verbessert werden kann.

Was sind Rain Workers?

Rain Workers sind speziell geschulte Mitglieder der Gemeinschaft, die als Multiplikatoren ihr Wissen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit, Familienplanung und Frauenrechten regelmäßig in Meetings an die Gemeinschaft weitergeben.

Warum ist die Aufklärung über weibliche Genitalverstümmelung wichtig?

Weibliche Genitalverstümmelung ist in Kenia gesetzlich verboten, wird aber in manchen Gemeinschaften weiterhin praktiziert. Durch Aufklärung und Unterstützung sollen Mädchen geschützt und schädliche Traditionen langfristig beendet werden.

Wie hilft meine Spende?

Ihre Spende ermöglicht medizinische Camps, Gesundheitsaufklärung, Präventionsarbeit und Maßnahmen wie Brunnenbau, die die Lebensqualität ganzer Gemeinschaften nachhaltig verbessern.

Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung

Unsere Arbeit orientiert sich an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Mit langfristigen Projekten stärken wir Menschen, schaffen Perspektiven und fördern eine nachhaltige Entwicklung.

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Wir verbessern den Zugang zu medizinischer Versorgung und fördern Gesundheit und Hygiene.

SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Wir fördern Inklusion und setzen uns für gerechte Chancen für alle ein.

SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern erreichen wir mehr für die Menschen vor Ort.

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